{"id":108,"date":"2005-11-13T13:55:57","date_gmt":"2005-11-13T11:55:57","guid":{"rendered":"http:\/\/digipaed.de\/cms\/?p=108"},"modified":"2009-10-30T22:40:09","modified_gmt":"2009-10-30T20:40:09","slug":"die-etwas-andere-visitenkarte-ngz-online","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/digipaed.de\/cms\/?p=108","title":{"rendered":"Die etwas andere Visitenkarte (NGZ-online)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Klingelt\u00f6ne sind pers\u00f6nliches Accessoire<\/strong><\/p>\n<p>Von Anneli Goebels<\/p>\n<p>\u201eHey Jude\u201c, \u201eWe are the Champions\u201c oder vielleicht \u201eEight Days a week\u201c &#8211; wie h\u00e4tten sie\u2019 s denn gern? Ja eben immer wieder anders. Abwechslungsreich soll\u2019 s sein. Isabelle Rhine, Florian Koscht und Daniel Kompisch haben sich f\u00fcr alle drei Melodien entschieden &#8211; zwei Mal Beatles und einmal Queen. Sie griffen auch selbst in die Tasten und komponierten kleine Melodien f\u00fcr ihr Handy &#8211; die Teilnehmer eines Multimediaworkshops zum Thema \u201eHandy-Klingelt\u00f6ne\u201c mit Heiko Walter . <!--more--><\/p>\n<p>Mit einem einfachen Tastendruck k\u00f6nnen sie von einer Musik zur anderen wechseln und so ert\u00f6nt ihr Handy immer wieder anders. Um Handys und ihre Klingelt\u00f6ne ging es gestern in einem Workshop der Firma digipaed in der Neusser Stadtbibliothek. Medienp\u00e4dagoge Heiko Walter wollte von den Workshop-Teilnehmern erst einmal wissen, was denn ihr Handy leisten kann.<\/p>\n<p>Da mussten einige schon passen und forschten im Internet oder &#8211; wenn noch vorhanden &#8211; in der Gebrauchsanweisung. Die meisten der jungen Leute hatten sich bereits diverse Klingelt\u00f6ne aus dem Internet heruntergeladen und daf\u00fcr pro Melodie drei bis f\u00fcnf Euro zahlen m\u00fcssen. \u201eWer nicht geh\u00f6rig aufpasst, rutscht bei diesen Aktionen in einen Abo-Vertrag und zahlt schnell monatlich zehn bis zwanzig Euro &#8211; zu den Kosten f\u00fcrs Telefonieren\u201c, wei\u00df Heiko Walter.<\/p>\n<p>Die Musik, die sie gerne aus ihrem Handy h\u00f6ren wollten, sollten die Jugendlichen mitbringen. Jens Lattner hatte eine Eminem-CD mit im Gep\u00e4ck. Immer wieder h\u00f6rte der 15-J\u00e4hrige das Lied \u201eJust loose it\u201c, Sequenz f\u00fcr Sequenz, denn nat\u00fcrlich kann nicht der komplette Song ert\u00f6nen, wenn Jens angerufen wird. 30 Sekunden gilt es zu f\u00fcllen, da muss der Sound stimmen. Was die Auswahl der Musik angeht, ist Heiko Walter \u201esehr streng\u201c.<\/p>\n<p>\u201eEs geht nicht, dass man sich unrechtm\u00e4\u00dfig Musik aus dem Internet herunterl\u00e4dt\u201c, sagt er. Einige der Teilnehmer versuchten es auch mit Eigenkompositionen oder schafften es sogar, ihren Lieblingssong in Noten umzusetzen und diese dann bruchst\u00fcckhaft, doch erkennbar, aufs Handy zu laden. \u201eEs gibt wirklich viele M\u00f6glichkeiten, sein Handy erklingeln zu lassen, ohne dabei in eine Schuldenfalle zu geraten oder gar gegen das Gesetz zu versto\u00dfen\u201c, \u00e4u\u00dfert sich der 34-J\u00e4hrige, der als gelernter Elektroniker gern auch im p\u00e4dagogischen Bereich t\u00e4tig sein wollte, sich vor f\u00fcnf Jahren selbst\u00e4ndig machte und seitdem Multimedia-Workshops anbietet. Jens wie auch die anderen waren jedenfalls begeistert von den M\u00f6glichkeiten, die sie gestern kennenlernten. \u201eIch werde mir auf jeden Fall die Software f\u00fcr knapp 20 Euro kaufen. Dann kann ich immer wieder neue Lieder auf mein Handy laden\u201c, meint der Neusser.<\/p>\n<p>\u201eDie Klingelt\u00f6ne sind mittlerweile zu einem pers\u00f6nlichen Accessoire geworden\u201c, stellt Heiko Walther fest. Die jungen Leute identifizieren sich regelrecht damit. Was einigen &#8211; auch nach so vielen neuen Erkenntnissen und M\u00f6glichkeiten &#8211; dennoch Leid tat, ist die Tatsache, dass Gesang noch nicht aufs Handy \u00fcbertragen werden kann &#8211; noch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klingelt\u00f6ne sind pers\u00f6nliches Accessoire Von Anneli Goebels \u201eHey Jude\u201c, \u201eWe are the Champions\u201c oder vielleicht \u201eEight Days a week\u201c &#8211; wie h\u00e4tten sie\u2019 s denn gern? Ja eben immer wieder anders. 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